Sozial auch nach der Wahl

Soziale Sicherheit statt Abstiegsangst.

Die soziale Ungleichheit in unseren Kommunen wächst stetig. Immer mehr Menschen werden von gesellschaftlicher Teilhabe  ausgeschlossen. Arm trotz Arbeit betrifft immer mehr Menschen.

Die Schlangen vor der Erlanger Tafel zeugen vom Problem. Laut Sozialbericht aus dem Jahr 2021 sind 19 Prozent der Erlangerinnen und Erlanger von Armut gefährdet. Seitdem wurden keine Sozialberichte mehr erstellt, trotz der Teuerungen. Aber Armut verschwindet nicht, nur weil die Politik wegschaut.

Schon die Regelsätze der Sozialleistungen liegen unter dem sozialen und gesellschaftlichen Existenzminimum. Die soziale Unsicherheit zieht sich imer tiefer in die arbeitende Mitte der Bevölkerung. Das erfahren wir auch bei unseren Sozialsprechstunden.            

Die bisherige Rathauspolitik versucht die Haushaltskrise zu lösen, indem sie die Rechnung den Bürgerinnen und Bürgern aufbürdet. So werden zahlreiche Gebühren und Abgaben erhöht, die vor allem die gering- und normalverdienende Bevölkerung belastet. Zuschüsse für soziale Einrichtungen werden gekürzt, der Preis für das Sozialticket wurde verdoppelt.

Für mehr soziale Gerechtigkeit in Erlangen fordert die erlanger linke:

  •  Erhalt und Ausbau des ErlangenPass
  • Niedrigschwellige und kostenlose Beratung beim Umgang mit dem Bürokratiedschungel
  • Erhalt und Ausbau der Stadtteilzentren als Orte sozialer Teilhabe und Unterstützung
  • Kostenlose Kinderbetreuung und kostenloses Essen in allen Bildungseinrichtungen
  • Stopp der Gebührenschraube auf Kosten der Erlangerinnen und Erlanger
  • Die Übernahme der Wohnkosten muss sich an den realen Mieten in Erlangen orientieren
  • Strom- und Gassperren untersagen, Härtefonds für Zahlungsrückstände bekannt machen
  • Schluss mit Schikanen bei Arbeitsamt und Jobcenter
  • Keine Kürzungen der Sozialleistungen
  • Eine menschenwürdige Behandlung Obdachloser