Schwerpunkt bezahlbares Wohnen - Linke geht erstmals in Herzogenaurach ins Rennen

Zum ersten Mal kandidiert Die Linke in Herzogenaurach für den Stadtrat. Gleichzeitig stellt sie auch eine Kandidatin für das Amt der Ersten Bürgermeisterin auf. Bei mehreren Infoständen geht Die Linke unter dem Motto „Alle reden – wir hören zu" mit den Herzogenauracherinnen und Herzogenaurachern über ihre Schwerpunkte ins Gespräch.

Auch in Höchstadt möchte Die Linke für den Stadtrat eine Wahlliste aufstellen, wofür allerdings im Gegensatz zu Herzogenaurach noch einige wenige Unterstützungskandidaturen fehlen. Interessierte können sich gerne unter info@die-linke-erlangen.de melden.

Joy Wüstner, Bürgermeisterkandidatin und Listenplatz 1 (Auszubildende Ergotherapeutin): „Die steigenden Wohnkosten sowie Nebenkosten sind immer wieder die Themen, die uns im Gespräch genannt werden. Die Stadt muss hier endlich aktiv werden. Sozialwohnungsquote, Verbot von Leerstand und Zweckentfremdung sind nur einige Instrumente, die viele Städte anwenden. Herzogenaurach aber nicht.

Als gewählte Stadträte werden wir nach dem Vorbild unserer Kolleginnen und Kollegen in Erlangen Sozialsprechstunden anbieten und einen Teil unserer Stadtrats-Aufwandsentschädigung in einen Sozialfonds für Menschen in Notlagen einzahlen."

Alaa Basyouni, Listenplatz 2 (Busfahrer): „In der Politik wird viel über Menschen mit Migrationshintergrund gesprochen und Entscheidungen getroffen, die sie existenziell betreffen. Die Interessen von Menschen mit Migrationshintergrund werden dabei von den großen Parteien oft vergessen. Ich will deswegen selber Politik und unsere Stadt mitgestalten."

Lina Pfeiffer, Listenplatz 3 (Fachinformatikerin): „Viele große Unternehmen haben in Herzogenaurach ihren Sitz, auch aus dem produzierenden Gewerbe. Die Transformation der Industrie darf nicht dazu genutzt werden, Löhne, Gehälter und Arbeitsbedingungen zu drücken. Wir wollen Arbeitsplätze und Produktion in Herzogenaurach erhalten."