Linksfraktion wählt Lukas Eitel zum Fraktionsvorsitzenden +++ Hanna Wanke übernimmt Stellvertretung

Im Rahmen der Fraktionsklausur hat die Erlanger Linke ihren neuen Fraktionsvorstand gewählt und die inhaltliche Arbeit für diese Wahlperiode weiter ausgerichtet. Zum Vorsitzenden der Fraktion wurde Lukas Eitel gewählt, stellvertretende Vorsitzende ist Hanna Wanke. 

Da die Fraktion im neuen Stadtrat deutlich gewachsen ist, können in dieser Wahlperiode erstmals Fachsprecher*innen eingesetzt werden. Dies soll die Arbeitsteilung innerhalb der Fraktion stärken und zugleich eine klare thematische Zuständigkeit nach außen schaffen. Auf diese Weise können Anfragen etwa von Initiativen oder Presse künftig gezielter beantwortet und politische Schwerpunkte noch sichtbarer gesetzt werden.

Die Fachsprecher*innen verteilen sich wie folgt: Lukas Eitel ist zuständig für die Themen Haushalt und Finanzen, soziale Sicherheit, Wirtschaft, gute Arbeit sowie öffentlicher Wohnungsbau. Für die Themen Stadtentwicklung, bezahlbare Mobilität sowie Klima- und Umweltschutz und Senior*innen ist Gabriele Stadlbauer verantwortlich. Manuel Leitlauf betreut die Themen Bauwesen, bezahlbares Wohnen, Energie und urbane Kultur. Hanna Wanke kümmert sich um die Themen Schulen, Bildung, Mieter*innen sowie solidarische Stadtgesellschaft. Die Themen Soziales, Pflege, (queer-)feministische Lokalpolitik sowie nachhaltige Wohnungspolitik werden von Ronja Wegele bearbeitet. 

Inhaltlich beschäftigte sich die Fraktion zudem mit den Schwerpunkten der laufenden Legislaturperiode. Dabei wurde deutlich: Die Themen Wohnen und Haushalt werden auch weiterhin im Zentrum der politischen Arbeit der Erlanger Linken stehen. So Hanna Wanke: „Bezahlbare Mieten sind kein Randthema, sondern eine Grundvoraussetzung für gutes Leben in Erlangen. Gleichzeitig treiben profitorientierte Wohnungskonzerne die Preise immer weiter nach oben und verschärfen die Lage für viele Menschen.“ 

Auch beim Haushalt sieht die Erlanger Linke großen politischen Handlungsbedarf. Lukas Eitel betont: „Es braucht eine klare Abkehr von einer Politik, die soziale Aufgaben, bezahlbaren Wohnraum und öffentliche Daseinsvorsorge gegen finanzielle Engpässe ausspielt. Die Fraktion will sich deshalb weiter mit Nachdruck für sozialen Wohnungsbau, gerechte Verteilung öffentlicher Mittel und eine Stadt einsetzen, die nicht den Interessen von Konzernen, sondern den Menschen dient.“