Linke-Fraktion stellt Lukas Eitel als Kandidaten für das Amt des dritten Bürgermeisters auf

Mit der Kandidatur macht die Fraktion deutlich, dass sie politischen Balance im Erlanger Rathaus kritisch sieht. Lukas Eitel betont: „Die CSU ist im Stadtrat und in der Rathausspitze bereits ausreichend repräsentiert. Wenn zusätzlich zum CSU-Oberbürgermeister auch ein dritter Bürgermeister von der CSU gestellt wird, entsteht ein deutliches Übergewicht. Insbesondere die CSU-Fraktion hat die Einrichtung eines dritten Bürgermeisters damit begründet, in einer fragmentierten politischen Landschaft Brücken bauen zu wollen. Wir glauben, es braucht keine Brücken vom CSU-Oberbürgermeister über einen dritten CSU-Bürgermeister in die CSU-Fraktion. Ein dritter Bürgermeister aus der Opposition würde dagegen echte Brücken bauen und damit den Argumenten der CSU-Fraktion entsprechen."

Lukas Eitel steht daher mit seiner Kandidatur für eine andere politische Prioritätensetzung: Mehr Soziale Gerechtigkeit, besonders – aber nicht nur – im Bereich bezahlbares Wohnen, und eine verantwortungsvolle Verwendung öffentlicher Gelder. „Im Falle meiner Wahl werde ich alle Einnahmen aus Besoldung und Dienstaufwandsentschädigung, die über das Einkommen des durchschnittlichen Vollzeit-Arbeitnehmers hinausgehen, für soziale Zwecke zur Verfügung stellen, etwa für unseren Sozialfonds."