Junge Linke gegen Rentenkürzungen - Konrad Körner und junge Gruppe sollen Widerstand aufgeben
Anlässlich der Abstimmung über das Rentenpaket am kommenden Freitag im Deutschen Bundestag erklären Lukas Eitel (Direktkandidat bei den Bundestagswahlen 2025) und Peter Schellong (Jugendkandidaten bei den Kommunalwahlen 2026):
„Der Erlanger Bundestagsabgeordnete Dr. Konrad Körner als stellvertretender Vorsitzender der sogenannten „Jungen Gruppe“ muss seinen Widerstand gegen das Rentenpaket endlich aufgeben. An diesem Rentenpaket gibt es sehr viel zu kritisieren. Das Rentenpaket der Bundesregierung bietet keine Stabilität, sondern stabilisiert Unterversorgung. Doch Dr. Körner stört sich vor allem daran, dass die gesetzliche Rente nicht noch weiter sinkt. Er täuscht einen Konflikt zwischen jung und alt vor. Dabei ist es ein Konflikt zwischen arm und reich.
Als Bundestagsabgeordneter lässt sich leicht reden. Pro Jahr Bundestag bekommt er einen Rentenanspruch von über 250€. Nach einer Legislaturperiode hat er also schon einen Rentenspruch von über 1.000€, ohne einen Cent eingezahlt zu haben!
Wir schlagen eine Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent vor – nicht als Luxus, sondern als Voraussetzung dafür, dass die gesetzliche Rente ihren Kernauftrag erfüllen kann. Ergänzend ist eine solidarische Mindestrente von 1.400 Euro netto nötig, die unabhängig von lückenlosen Erwerbsbiografien einen verlässlichen Schutz vor Altersarmut bietet und gesellschaftliche Leistungen wie Pflege und Erziehung anerkennt. Damit diese Forderungen dauerhaft finanzierbar sind müssen wir die Abgeordnete, Beamt:innen und Selbstständige endlich mit in die gesetzliche Rentenversicherung einbezieht."
