Gelungener Auftakt: Migra-Café in Erlangen eröffnet mit regem Austausch und positiver Resonanz
Mit einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung hat das Migra-Café in Erlangen erstmals seine Türen geöffnet. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung der AG Migrantische Linke und nahmen am Sonntag an dem neuen Begegnungsformat teil, das Menschen mit Migrationsgeschichte sowie Personen mit Flucht- und Rassismuserfahrungen einen solidarischen Raum bietet.
Das Migra-Café soll regelmäßig stattfinden und versteht sich als Ort für Dialog, Empowerment und gemeinsames Lernen. Zum Auftakt war die Palästinensische Gemeinde Franken zu Gast, die mit einem Vortrag Impulse für den Austausch setzte. Im Anschluss nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.
„Wir wollten einen Raum schaffen, in dem migrantische Perspektiven im Zentrum stehen und gleichzeitig Begegnungen auf Augenhöhe möglich sind. Der heutige Nachmittag hat gezeigt, dass dieser Ansatz aufgeht", sagte El Ortega, Mitglied des Kreisvorstands und aktiv in der AG Migrantische Linke.
Neben dem inhaltlichen Teil sorgte ein Buffet mit Kaffee, Kuchen und weiteren Speisen auf Spendenbasis für eine offene und einladende Atmosphäre. Viele Gäste brachten eigene Beiträge mit, sodass ein vielfältiges Angebot entstand. Die Stimmung wurde von den Organisator*innen als „herzlich und solidarisch" beschrieben.
„Die Resonanz auf das erste Migra-Café stimmt uns sehr zuversichtlich. Wir haben gesehen, wie groß das Interesse an einem solchen Treffpunkt ist und freuen uns auf kommende Termine mit weiteren Themen und Gästen", so Kubilay Başarıcı von der AG Migrantische Linke.
Das Migra-Café soll künftig an jedem ersten Sonntag des Monats in den Räumen der AG in der Saalestraße 13e, 91052 Erlangen, stattfinden. Alle Interessierten sind eingeladen, sich einzubringen und mitzuwirken.
