Wir auf der friedenspolitischen Gewerkschaftskonferenz
“Nur wer den Frieden vorbereitet, wird ihn auch gewinnen." Im Geist dieses Satzes von unserer Abgeordneten im EU-Parlament Özlem Demirel auf dem diesjährigen Ostermarsch stand auch die diesjährige friedenspolitische Gewerkschaftskonferenz in Würzburg.
Rund 300 Friedensaktivist:innen aus Deutschland und der Welt kamen zusammen, um sich gegen Aufrüstung und Sozialabbau zu positionieren.
Der Anlass: Die dramatische Zuspitzung internationaler Konflikte, militärische Interventionen und wiederholte Völkerrechtsbrüche verändern die internationalen Beziehungen in rasantem Tempo.
Die Jahrhundertaufrüstung wird über harte soziale Einschnitte finanziert – Diskussionen über Rente mit 73, Einschränkungen der Lohnfortzahlung oder die Abschaffung des Pflegegrads sind keine Zufälle. Je mehr sich verteilungs- und außenpolitische Fragen ineinander verschränken, desto stärker müssen die Gewerkschaften ihre Rolle als Friedensorganisationen ausfüllen und dem Gerede von der Kriegstüchtigkeit entgegentreten.
Frieden ist keine Randnotiz, er ist Kern gewerkschaftlicher Arbeit. Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts. Und deshalb gilt es, diese friedenspolitische Arbeit in die Betriebe, auf die Straße und in unseren Alltag zu tragen.
Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg!

