Dank euch wieder da!
Dieses Jahr war sehr viel los. Von einem massiven Aufschwung, über einen gewonnen Bürgerentscheid bis hin zu den Vorbereitungen für die Kommunalwahlen.
Wir haben einen Rückblick angefertigt, der trotzdem Vieles noch auslässt.
Ein großes Dankeschön an alle, die uns dieses Jahr auf die ein oder andere Weise unterstützt haben, damit wir mit euch zusammen Druck für bezahlbares Wohnen und soziale Gerechtigkeit machen können.
Bundestagswahl - zwischen Haustüren und Infoständen
Wir haben samstags heiße Getränke gegen die (soziale) Kälte ausgeschenkt und waren an 5100 Haustüren, um zuzuhören, was sich in der Politik ändern muss. Eure Antwort war klar: Die Mieten müssen runter! Außerdem haben wir zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, z. B. einen Vortrag über rechte Aktivitäten in Erlangen und was man dagegen tun kann. Auch Heidi Reichinnek kam uns besuchen und schenkte an der Berufsschule Kaffee aus.
Am 23. Februar erzielten wir das Comeback des Jahres, mit dem nicht mal wir selbst gerechnet haben. 8,8% bundesweit, 10% in Erlangen und 5,2% im Landkreis.
Sozial auch nach der Wahl - Sozialsprechstunden und Gespräche
Wahlkämpfe gehen zuende, die Probleme der Menschen bleiben. Deswegen bieten wir jede Woche zwei Sozialsprechstunden an (Mo 17-19h, Di 15:30-17:30h, Saalestraße 13e) und gehen auch weiterhin von Tür zu Tür, um zu erfahren wo der Schuh drückt.
Wohnen statt Kanonen - Friedenspolitik immer wichtiger
Neben unserem Kernthema bezahlbares Wohnen ging es dieses Jahr wegen der von den Regierungen betriebenen Aufrüstung auch viel um Frieden. Beim Ostermarsch waren wir so viele wie noch nie und wir hatten Ulrike Eifler zu Gast bei unserer Veranstaltung “Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg”.
Büro & Vorstand - Wir wurden größer
Durch die verdreifachte Mitgliederzahl vergrößerte sich auch unser Vorstand durch Ronja Wegele, Isabel Ortega, Karola Bujarski, Kevin Härtel und Rainer Kuth. Außerdem konnten wir unser geräumiges und modernes Büro in der Saalestraße 13e, mitten im Anger, beziehen, wo seitdem unsere Sozialsprechstunden, Treffen und Veranstaltungen stattfinden.
Wohnraum erhalten - Nach der Wahl ist vor dem Bürgerentscheid
Nach über 1,5 Jahren des Sammelns hatten wir kurz nach der Bundestagswahl genug Unterschriften beisammen, um gegen die Stadtspitze einen Bürgerentscheid über die Erhaltung von 160 Wohnungen von Klinikbeschäftigten mitten in der Innenstadt durchsetzen zu können. Hunderte Plakate und 7000 Haustüren später stand am 29. Juni fest, dass wir und alle, die Interesse an bezahlbarem Wohnraum haben, gewonnen haben! Damit haben wir Geschichte geschrieben: der erste linke Bürgerentscheid in Bayern!
Viele Mitglieder - Neue Arbeitsgemeinschaften
Im Laufe des Jahres gründeten sich zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, darunter die AG Queer, die Migra-AG und die AG Soziales. Wir durften den ersten Herzogenauracher CSD mitorganisieren und bieten ein monatliches Migra-Café an.
Zusammen gegen den Mieten-Notstand
Am 13. Oktober riefen wir den Mieten-Notstand aus. Gemeinsam mit euch wollen wir dafür sorgen, dass der Mietenwahnsinn ein Ende nimmt. In Erlangen könnt ihr mit unserer Mietwucher-App prüfen, ob eure Miete illegal hoch ist. Außerdem sammeln wir Unterschriften für einen Bürgerantrag gegen den Mieten-Notstand.
2026 werden wir nutzen, um unsere Verankerung in den Kommunalparlamenten, v.a. auch im Landkreis, auszubauen, um mehr Druck für bezahlbares Wohnen und soziale Gerechtigkeit machen zu können. Wir werden weiterhin Sozialsprechstunden anbieten, in Notlagen finanziell aushelfen (bisher insgesamt 3000€ aus den Stadtratsgehältern) und an die Türen gehen, um zu erfahren, was Politik besser machen muss.

