1600 Unterschriften für das E-Werk eingereicht

Wir haben unseren Bürgerantrag zur Unterstützung des E-Werks bei der Stadt Erlangen eingereicht. Zusammen mit etwa 1.600 Erlanger*innen fordern wir, dass dem E-Werk ausreichend Zuschüsse gewährt werden, um das soziokulturelle Programmangebot zu erhalten.

Auch wollen wir, dass die Angestellten im E-Werk endlich einen anständigen Lohn auf dem Niveau von 100% des Tarifvertrags öffentlicher Dienst erhalten. Es kann nicht sein, dass die E-Werk-Belegschaft trotz Versprechen immer noch nicht anständig bezahlt wird.

Bei den Sammelaktionen vor dem E-Werk, bei den Weihnachtsmärkten und vor der Langemarck-Mensa haben wir von den Erlangerinnen und Erlangern viel Zuspruch erfahren. Der große Rückhalt zeigt uns, dass wir im Falle von großen Kürzungsversuchen im Kulturbereich auch bürgerbegehrensfähig sind.

Bei den Sammelaktionen haben wir auch noch einmal bestätigt bekommen, wie wichtig das E-Werk nicht nur für die Erlangerinnen und Erlanger, sondern auch für die Region und darüber hinaus ist. Selbst Leute aus entfernten Städten wie Oberhausen oder Hamburg wollten uns unterstützen.

Besonders viele Gäste des E-Werks kommen dabei aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt. Die Erlanger Haushaltskrise ist vor allem auf benachbarte Steueroasen zurückzuführen, in die in Erlangen ansässige Großunternehmen ihre Gewinne verlagern.
Daher sollte man solche Gemeinden auch in die Pflicht nehmen, wenn es um öffentliche Zuschüsse für Kultur vor Ort geht.

Wir wollen uns außerdem noch einmal bei den Sammelstellen Vegöner, Café Beisl, Pleitegeier sowie Wort & Klang für ihre Unterstützung bedanken und freuen uns über die Solidarität innerhalb der Erlanger Kulturszene.