Pressemitteilung zum Ergebnis der Stichwahl +++ Kein Politikwechsel
Nach der gestrigen Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Erlangen zieht die Erlanger Linke eine klare Bilanz. Mit 51,4 Prozent setzte sich der CSU-Herausforderer Jörg Volleth gegen den bisherigen Amtsinhaber Florian Janik (SPD) durch, der auf 48,6 Prozent kam.
„Die gesunkene Wahlbeteiligung im Vergleich zum ersten Wahlgang zeigt: Viele Erlangerinnen und Erlanger haben bei der Wahl zwischen den zwei Kandidaten keine ausreichenden Unterschiede gesehen.", erklärt Hanna Wanke für die Linken. „Ob sich durch das Ergebnis viel für die arbeitenden Menschen in Erlangen ändert, bleibt abzuwarten, denn bis zum letzten Jahr regierte in Erlangen eine Kooperation aus den beiden Stichwahlparteien.Im Wahlkampf hat auch Jörg Volleth erklärt, dass er sich für bezahlbaren Wohnraum, den Erhalt der Vereine und Initiativen sowie den Respekt vor Bürgerentscheiden stark machen wird. Wir sind da aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit der CSU im Erlanger Stadtrat skeptisch, werden ihn aber an seinen Taten messen."
Die Linke verweist auch auf ihr eigenes Ergebnis: Im neuen Stadtrat, der am 1. Mai seine Arbeit aufnimmt, wird die Linke mit 9,4 Prozent und entsprechenden fünf Mandaten vertreten sein – eine Steigerung um das 2,5-fache im Vergleich zur letzten Wahlperiode.
„Wir sehen unser gutes Wahlergebnis als sichtbaren Ausdruck, dass viele Menschen mehr wollen als ein ‚Weiter so'." so Hanna Wanke. Wanke weiter: „Entsprechend werden wir auch weiter bezahlbares Wohnen und konkrete Hilfsangebote auf die Tagesordnung setzen und die Stadtpolitik von Oberbürgermeister und Regierungsparteien daran messen. Bezahlbares Wohnen, Soziale Sicherheit und eine Politik, ausgerichtet am Wohl der arbeitenden Menschen hat für uns oberste Priorität."
