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20 Jahre Afghanistan-Einsatz – Ein Desaster mit Ansage

Der Einsatz der NATO in Afghanistan, der 2001 begann, ist nun beendet. 20 Jahre lang haben Bomben, Anschläge und Drohnen das Land unsicher gemacht. Die Opfer waren wieder einmal die Zivilist*innen.

Für viele waren diese 20 Jahre verbunden mit Verletzung, Verlust und Tod.

Gleichzeitig gab es in einigen Landesteilen eine relative Sicherheit, Freiheit und Bildung für Mädchen, Frauen und queere Menschen.

Die Befreiung der Frau und Schutz der Afghan*innen war allerdings nicht der Zweck der Besatzung. Der teure Militäreinsatz war letztendlich nicht mehr im Interesse der Besatzungsmächte. So zogen die Armeen ab, ohne Rücksicht auf die Zurückbleibenden.

Besonders die BRD hat sich hierbei nicht mit Ruhm bekleckert:

Die Evakuierung der Ortskräfte lief bürokratisch und schleppend, das Zurücklassen von Menschen war geplant.

SPD und Union stimmten schon im Juni gegen unseren Antrag auf rechtzeitige Aufnahme von gefährdeten Afghan*innen.

Mit unserer Politik müsste die BRD jetzt nicht vor den Taliban kriechen, die Evakuierung wäre bereits abgeschlossen. Durch das fortgesetzte Versagen der Bundesregierung muss jetzt mit den Taliban verhandelt werden. Das ist die einzige Chance, auch nur halbwegs alle Gefährdeten zu evakuieren. Ein Militäreinsatz hat dabei keine Chance.

Insgesamt handelt es sich beim Afghanistan-Einsatz um eine klare Niederlage der westlichen Kriegsmächte. Trotz fraglos bestehender militärischer Übermacht hatten sie es über zwei Jahrzehnte nicht geschafft, die Taliban zu schlagen.

Das zeigt:

Bomben schaffen keinen Frieden! Auch nach 20 Jahren des Tötens konnte keine der beteiligten Armeen Frieden herstellen.

Dafür müssten die materiellen Umstände, die die Menschen in die Hände der Taliban trieben, geändert werden. Die Armut erzeugende Ausbeutung des Menschen durch den Menschen kann ein kapitalistischer Staat nicht beenden, braucht und verteidigt er sie ja selbst. Armeeeinsätze ausländischer Staaten sind keine Lösung!

Befreiung von Terror und Unterdrückung können nur durch linke, fortschrittliche Kräfte erreicht werden!


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