Jan Urbanczyk: Unser Landrat für Erlangen-Höchstadt
Wir nominieren Jan Urbanczyk als unseren Bewerber für das Amt des Landrats.
Jan setzt sich bereits seit Jahren für flächendecke Gesundheitsversorgung ohne Profitlogik ein.
Unser Landratskandidat wohnt in Heroldsberg und ist ausgebildeter Notfallsanitäter. Berufsbegleitend studiert Jan Medizin. In seiner Bewerbungsrede betonte er: „In meinem Beruf sehe ich immer wieder, welche Auswirkungen Unterfinanzierung und Profitlogik in der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung haben. Außerdem zeigt sich: Armut macht krank und Krankheit macht arm. Die beste Gesundheitsvorsorge ist Armutsbekämpfung.“
Im Zentrum des Wahlkampfs stehen für uns und unseren Kandidaten zwei zentrale Themen: die flächendeckende und sichere Gesundheitsversorgung und der Einsatz für bezahlbaren Wohnraum. Urbanczyk dazu: „Explodierende Mieten sind längst kein Großstadtproblem mehr. Auch in den Mittelstädten in unserem Landkreis steigen die Bodenpreise und Mieten stark an. Der Landkreis muss dringend gegensteuern und für bezahlbares Wohnen sorgen.“
Der Landrat von Erlangen-Höchstadt erhält ein Gehalt von über 10.000 Euro im Monat, also ein sechsstelliges Jahresgehalt. „Abgehobene Politikergehälter führen zu einer abgehobenen Politik. Als Landrat werde ich mein Gehalt auf das Durchschnittseinkommen von Vollzeitbeschäftigten deckeln. 2025 sind das im Landkreis Erlangen-Höchstadt 4.773 Euro brutto pro Monat. Ein Teil meines Politikergehalts werde ich in einen Sozialfonds einzahlen, wie es unsere Stadträte in der Stadt Erlangen bereits tun", verspricht Urbanczyk.
Rainer Kuth, Joy Wüstner und Daniel Fuchs: Unsere Plätze 1, 2 und 3 für den Kreistag von Erlangen-Höchstadt
Erstmals stellt Die Linke eigenständig auch für den Kreistag eine Wahlliste für die Kommunalwahlen am 08.03.2026 auf. Möglich geworden ist dies vor allem durch die stark gestiegene Unterstützung der Wählerinnen und Wähler sowie dem rasanten Mitgliederzuwachs.
Die Liste wird angeführt von Rainer Kuth aus Höchstadt und Joy Wüstner aus Herzogenaurach. Danach folgen Daniel Fuchs aus Buckenhof, Sara Kircher aus Eckental und Jan Urbanczyk aus Heroldsberg.
Ronja Wegele, Kreisvorsitzende Die Linke Erlangen-Höchstadt: „Bei den Bundestagswahlen haben 4.766 Menschen im Landkreis Die Linke gewählt. Ihnen und allen, die von der Politik der großen Parteien enttäuscht sind, bieten wir auch bei den Kreistagswahlen eine soziale Wahlalternative. Gerne möchten wir das auch für die Bürgerinnen und Bürger in Höchstadt bieten, wofür wir noch einige wenige Unterstützungskandidaturen suchen." Interessierte können sich gerne unter info@die-linke-erlangen.de melden.
Rainer Kuth (Bildmitte, Listenplatz 1, Berater): „Ich freue mich mit so einer Liste für den Kreistag zu kandidieren. Für gut funktionierende Kommunen, die bezahlbares Wohnen, Gesundheitsversorgung und gute Bildung sicherstellen. Auch die Steuergerechtigkeit muss in der Politik endlich eine größere Rolle spielen. Während Einkommen aus Arbeit hoch besteuert werden, gehen der öffentlichen Hand durch Steuerhinterziehung und Steuertricks jährlich etwa 100 Milliarden Euro verloren. Die Auswirkungen merken wir auch in der Unterfinanzierung der Kommunen."
Joy Wüstner (Links im Bild, Listenplatz 2, Auszubildende Ergotherapeutin): „Im Zentrum des Wahlkampfs steht für Die Linke der Einsatz für bezahlbaren Wohnraum. Wohnen muss als Grundrecht behandelt werden. Hohe Mieten ist längst kein Großstadtthema mehr. Selbst laut bayerischer Staatsregierung ist der Wohnungsmarkt in Bubenreuth, Eckental, Herzogenaurach und Uttenreuth stark angespannt. Die Kommunen können hier wesentlich mehr tun, wenn bezahlbares Wohnen endlich als Schüsselthema behandelt wird."
Daniel Fuchs (Rechts im Bild, Listenplatz 3, Lehrer): „Jeder Politiker beschwört die Phrase, dass Bildung die wichtigste Investition in die Zukunft ist. Ich will mich dafür einsetzen, dass diese Haltung auch noch gilt, wenn über die Investitionen in unsere Bildungseinrichtungen gesprochen wird. Schließlich sind Landkreis und Gemeinden Sachaufwandsträger für die Gebäude der Bildungseinrichtungen."
Sara Kircher (Listenplatz 4, Studentin Molekulare Medizin): Der Landkreis braucht bezahlbaren Wohnraum und eine Infrastruktur, die unsere Umwelt entlastet, statt immer mehr Lärm und Verkehr zu produzieren. Der Schlüssel liegt in einem attraktiven öffentlichen Verkehr. Ich kandidiere, weil ich möchte, dass junge Menschen hier wohnen, bleiben und eine Zukunft für sich sehen."
Jan Urbanczyk (Listenplatz 5, Landratskandidat, Notfallsanitäter): „In meinem Beruf sehe ich immer wieder, welche Auswirkungen Unterfinanzierung und Profitlogik in der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung haben. Außerdem zeigt sich: Armut macht krank und Krankheit macht arm. Die beste Gesundheitsvorsorge ist Armutsbekämpfung."


