Felix Neumeier: Unser Platz 3 für den Heroldsberger Gemeinderat
Liebe Heroldsbergerinnen und Heroldsberger,
ich bin Felix Neumeier, 26 Jahre alt und habe den Großteil meines Lebens in Heroldsberg verbracht. Hier bin ich aufgewachsen und habe im Weißen Schloss letztes Jahr meine Frau geheiratet. Wahrscheinlich kennt man mich deswegen noch besser unter meinem „Jungennamen“ Schrüfer. Ich bin Politologe und arbeite als Geschäftsführer für unsere Stadtratsgruppe in Erlangen. Meine kommunalpolitische Erfahrung möchte ich jetzt im Gemeinderat einbringen.
Mein Schwerpunktthema ist bezahlbares Wohnen. Hohe Mieten sind längst kein reines Großstadtproblem mehr. Auch in Heroldsberg frisst die Miete einen immer größeren Teil des Einkommens auf. Und auch wer im Eigentum wohnt, muss immer mehr hinlegen, um seinen Kindern den Weg in die Eigenständigkeit zu ermöglichen. Die Gemeinde hat zahlreiche Möglichkeiten, um Mieten wieder bezahlbar zu machen - von einem konsequenten Vorgehen gegen Leerstände und Mietwucher bis hin zu einer Quote für sozialen Wohnungsbau. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass diese Instrumente in Heroldsberg auch genutzt werden.
Wie in Erlangen gilt auch in Heroldsberg eine Haushaltssperre. Die Ursachen dafür liegen auf Bundes- und Landesebene, aber auch die Kommune kann dafür sorgen, dass sich profitable Unternehmen angemessen an der Gemeindefinanzierung beteiligen. Im Gemeinderat werde ich Gebührenerhöhungen, die die arbeitende Bevölkerung belasten, ablehnen und mich dafür einsetzen, dass das Straßenfest wieder jährlich stattfindet.
Ein weiteres Anliegen ist mir der öffentliche Nahverkehr. Trotz der Nähe Heroldsbergs zu Nürnberg und Erlangen lassen die Verbindungen zu wünschen übrig. Ich kenne die leidige Posse um die Gräfenbergbahn noch gut aus meiner eigenen Schulzeit. Dass sich die Situation seitdem verschlechtert statt verbessert hat, ist skandalös. Gemeinsam mit den anderen Kommunen an der Strecke muss Heroldsberg mehr Druck auf die bayerische Staatsregierung ausüben, damit sie das Problem endlich ernst nimmt.

